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Am Samstag, den 25.11.2017 präsentierten meine Ausbildungsteilnehmer ihre Abschlussarbeiten. Jeder nach eigenen Neigungen und Talenten ausgearbeitet. Sich vor der Gruppe zu präsentieren, sich selbst dabei zu erleben und dabei keiner Wertung zu unterliegen war für alle eine spannende Erfahrung. Jetzt geht es auf zu neuen Erfahrungen. Die ersten Weichen wurden schon gestellt. Es wurden...

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Ein „bewegtes“ Gehirn arbeitet besser

Verfasst am 27.09.2011

Die Ferienzeit ist vorbei. Eltern gehen wieder ihren beruflichen Pflichten nach und Schüler müssen wieder zur Schule.
Gerade nach der Urlaubszeit fällt es einem oftmals schwer wieder auf arbeiten und lernen umzuschalten. Was vor den Ferien Routine war muss jetzt scheinbar wieder neu erlernt werden.

Mit ein bisschen Bewegung fällt dies jedoch ganz leicht. Genau wie ein Musiker vor einem Konzert sein Instrument stimmen muss, damit es richtig klingt, müssen wir unser Gehirn stimmen, damit es wieder in die richtige „Tonart“ für Arbeit und Lernen findet.

Eine der einfachsten Übungen wäre zügiges gehen. Der Mensch ist von Natur aus so geschaffen dass er täglich ca 20km zu Fuß zurücklegen kann. Für das Gehirn wäre dies optimal. Eine gute Vernetzung der beiden Hemisphären würde daraus resultieren. Nachdem sich die meisten Menschen heute jedoch mehr fahrender Weise bewegen, ist gerade diese Vernetzung oft blockiert. Im akuten Zustand erkennen Sie es daran, dass Dinge die für Sie alltäglich sind plötzlich schwierig erscheinen, oder dass Ihnen bestimmte Sachen, die Sie eigentlich wissen, nicht einfallen wollen.

Gehen Sie ein paar Schritte, trinken sie Wasser und die akute Blockade wird sich verflüchtigen.
Schwieriger ist es mit einer chronischen Blockade. Hier entwickeln sich oftmals Störbilder wie Unkonzentriertheit, leichte Ablenkbarkeit, Fehler in der Schreibweise, schlechte Schrift, motorische Unruhe oder Verzagtheit usw.

Die klassische überkreuzübung kann helfen
Im Stehen führen Sie immer im Wechsel zuerst die linke Hand zum rechten Knie, und dann die rechte Hand zum linken Knie. Wenn es mit der Hand gut klappt kann man auch den Ellbogen statt der Hand einsetzten.
Mit ein bisschen flotter Musik, diese Übung täglich für ca 2 Minuten vor der Schule und dem Beruf, ist es sogar ein nettes Morgenritual für die ganze Familie.

Und noch ein Tipp: Wo immer es geht gehen Sie zu Fuß! Dies nützt Ihrem Gehirn und dient Ihrer Gesundheit.
Für alle die Mehr erfahren wollen biete ich Vorträge an verschiedenen Orten:

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