Die Sommerferien sind endlich da

  Ich wünsche allen Schülern und ihren Eltern erholsame Ferien. Nehmen Sie sich Zeit zum Innehalten. Versuchen Sie einmal Plan-  und Ziellos in den Tag zu starten und seien Sie neugierig, was daraus entsteht. Lassen Sie auch einmal Langeweile zu, damit die Kreativität sich wieder zeigen kann. Vom 19.8. bis 29.8.2017 bleibt die Praxis geschlossen.

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Evolutionspädagogik® die schnelle Hilfe bei Lernstörungen

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Verfasst am 23.07.2012

Legasthenie, Diskalkulie, ADS, ADHS und Autismus lauten die Diagnosen der bekanntesten und diagnostizierten Lernstörungen.
All diesen Auffälligkeiten zu Grunde liegt eine besondere Art der Wahrnehmung. Die Ursachen dafür liegen im Gehirn. Nur selten liegt den Störungen eine Krankheit zu Grunde, so dass sie in der Regel auch nicht „heilbar“ sind. Betroffene müssen mit der Verarbeitungsstrategie ihres Gehirns zurechtkommen.
Diagnosestellungen und unterschiedlichste Therapieangebote sollen sie darin unterstützen.

Jugendpsychiater IllustrationDas erstellen der Diagnosen ist oftmals sehr langwierig und zeitaufwendig. Um anerkannt zu werden muss sie in der Regel durch einen Kinder- und Jugendpsychiater erfolgen. Steht die Diagnose fest können Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden. Bis es endlich soweit ist, dass dem Kind geholfen wird, vergehen nicht selten 6 Monate bis 1 Jahr.

Für die nachfolgenden Therapie- und Hilfsmaßnahmen muss auch mit einem zeitlichen Aufwand von 6 Monaten bis zu mehreren Jahren gerechnet werden. Die Kosten werden in der Regel von Krankenkasse und Jugendamt übernommen.

Kinder denen man keine eindeutige Diagnose zuordnen kann, weil die Leistungsdefizite nicht schwerwiegend genug sind, oder nicht eindeutig genug sind, durchlaufen zwar die Diagnoseprozedur, sind dann aber meist wieder auf sich selbst gestellt.

Die Evolutionspädagogik® hilft bei allen Lernstörungen schnell und mit geringem Zeitaufwand. Den Evolutionspädagogen interessiert nicht, ob die Störung einen Namen (Diagnose) hat, sondern was dem Problem zugrunde liegt. Wann und wodurch der Klient aus dem Gleichgewicht gerät und aus welcher Gehirnentwicklungsstufe er dann agiert.

Unterschiedliche Wahrnehmung

Jeder Mensch nimmt seine Umgebung auf vielfältige Weise wahr. Nimmt über seine Sinne und den Körper Informationen auf, zieht seine Schlüsse daraus und richtet darauf sein Handeln und Tun aus. Dies wiederum hat Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung.

Evolutionspädagogik® hilft uns zu verstehen weshalb es in gleichen Lebenssituationen zu denkbar unterschiedlichen Handlungsweisen kommen kann. Unser Verhalten wird bestimmt durch die Art unserer Wahrnehmung, und der Gehirnentwicklungsstufe aus der wir agieren.

Ob wir in einer Situation mit Rückzug oder Angriff, Ängstlichkeit oder Diskussionsfreude agieren, hängt im Wesentlichen davon ab, ob wir in der entsprechenden Situation, stressfrei auf alle unsere Talente und Ressourcen zurückgreifen können oder nicht. Sind wir in einer Stufe blockiert, hat dies Auswirkungen auf unsere Wahrnehmung und somit unser Verhalten.

Diktat IllustrationNehmen wir das Beispiel Legastenie, sprich das Kind hat Probleme Wörter richtig zu schreiben und /oder zu lesen. Der Evolutionspädagoge® interessiert sich dafür was hat es für Auswirkungen wenn das Kind richtig schreiben soll, z.B. im Diktat.

Ist das Kind in seiner Ursicherheit blockiert, so wird es mit trübem Blick wie abwesend erscheinen, verfällt vielleicht in sinnlose Handlungsmuster und kann sich in der Regel sprachlich nicht äußern.

Befindet sich die Blockade in der Emotionalen Sicherheit, fehlt dem Kind der richtige Abstand zum Geschehen. Dies kann sich dadurch zeigen dass es zu verspannt und verbissen an die Sache herangeht, sich in Details und Einzelheiten verzettelt und dabei den Überblick verliert oder zu distanziert und ungenau vorgeht.

Ist das Kind in der Gruppensicherheit blockiert, ist es möglicherweise mehr damit beschäftigt nach Chancen und Möglichkeiten zu suchen die Klasse zu „unterhalten“ als auf die Rechtschreibanweisungen der Lehrkraft zu achten.
…um nur einige Blockierungen aufzuzählen.

Egal auf welcher Stufe ein Ungleichgewicht ausgelöst wird, hat es Auswirkungen auf das Ergebnis. Dies bedeutet das Kind agiert aus dem Reflexbereiches seines Gehirns und hat nur eingeschränkt Zugang zum Vorderhirn, oder Neocortex, aus welchem bewusstes denken und handeln gesteuert wird.

Die Bewegungsübungen aus der Evolutionspädagogik® helfen dem Kind ins Gleichgewicht zu kommen und somit Zugriff auf sein gesamtes Potential zu ermöglichen. Ob eine Störung Legasthenie, Dyskalkulie, ADS, ADHS oder gar Autismus heißt ist nachrangig. Wichtig ist, dass das Kind mit dieser Art der Wahrnehmung seinen Schul- und späteren Berufsalltag bewältigen kann. Die Evolutionspädagogik® kann es dabei erfolgreich unterstützen.

Kommentare (1)

Ich kenne die Problematik. Das Kind eines Freundes hat auch deswegen Probleme in der Schule.

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